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Gerard Kever, Erich Kukies (Hrsg.): Inside Mülheimer Freiheit

cover inside muelheimer freiheit hohe aufloesung
Buchcover in hoher Auflösung

Titel: Inside Mülheimer Freiheit
Untertitel: Die Wilde Malerei der 80er-Jahre.
Erich Kukies im Ateliergespräch mit Gerard Kever
Imprint: Edition H1 (im zeitgeist Verlag)
Genre: Sachbuch
Aufmachung: Broschiert (mit Klappen)
Umfang: 166 S., mit 62 farb. Abb.
Format: 24 x 21 cm
Erscheint am: 15. Dez. 2021 (in limitierter Auflage)
ISBN: 978-3-943007-32-9
Preis 22,00 €

Kurzbeschreibung von der Buchrückseite:

Anfang der 1980er-Jahre tauchten sie auf, die sogenannten Neuen Wilden, um sogleich in der Kunstszene die Gemüter zu erregen. Denn nach der Zäsur der Konzeptkunst in den 70ern schien alles möglich, nur eines nicht: Malerei!

Zwei Künstlergruppen taten sich besonders hervor: die „Hamburger“ mit der Leitfigur Martin Kippenberger – nach ihrem gemeinsamen Galeristen auch „Hetzler-Boys“ genannt – und die „Mülheimer Freiheit“ unter der Führung von Jiří Georg Dokoupil, benannt nach der Straße in Köln, wo sich im Hinterhof des Hauses mit der Nummer 110 das Atelier der Künstler befand.

Gleichwohl der gemeinsame Nenner beider Gruppen die Wilde Malerei war, konnte ihre inhaltliche Ausrichtung kaum unterschiedlicher sein. Für nicht wenige der Künstler war mit ihrem Wirken auch die Hoffnung auf eine Gelddruckmaschine verbunden.

Im Gespräch mit Erich Kukies schildert Gerard Kever, Gründungsmitglied der Mülheimer Freiheit, detailreich und mit vielen Querverweisen den Lauf der Ereignisse, der zum letzten großen Ismus der Kunstavantgarde führte: dem Neoexpressionismus. Dabei werden auch Fehlentwicklungen und bislang unbekannte Blickwinkel aufgezeigt – nicht selten mit überraschend aktuellem Bezug.

Klappentext:

Mülheimer Freiheit 1979–1983

Hans Peter Adamski
Peter Bömmels
Walter Dahn
Jiří Georg Dokoupil
Gerard Kever
Gerhard Naschberger

„Wie erreicht man den Raum, in dem Neues geschaffen wird, und das nicht nur einmal, sondern permanent! Das war die Idee hinter der Mülheimer Freiheit.“

„Am Anfang basierte alles auf Euphorie. Es gab nichts, absolut nichts, was nicht enthusiastisch begrüßt wurde, auch Kritik. Nichts war blöd genug, kein Thema verpönt, kein Stil zu vorbelastet, um nicht zitiert zu werden. Und wenn jemand den Impuls zu einer Änderung in einem Bild der anderen spürte, dann war auch ein Fremdeingriff willkommen.“

„Es mag komisch klingen, wenn ich behaupte, dass sich ein Gutteil unseres Erfolgs aus dem Kommunismus speiste, aber die Dokoupil‘sche Erfahrung mit dem Kommunismus bzw. seine Flucht aus diesem Gesellschaftssystem floss direkt in die Mülheimer Freiheit ein. Georg verachtete die Ideologie des Kommunismus, und er hasste die Trennung zwischen Geld und Kunst.“

„Wenn es einen Mythos ,Mülheimer Freiheit‘ gibt, dann gehört dazu untrennbar auch die Galerie Maenz. Nirgends sonst wäre der Übergang von Konzeptkunst zum Neoexpressionismus so lückenlos, fließend und vor allen Dingen so glaubwürdig zustande gekommen. Diese Glaubwürdigkeit war das eigentliche Kapital, es strahlte auf alles aus, riss alles mit.“

Gerard Kever

Über die Autoren:

Gerard Kever, geb. 1956 in Aachen, lebt in Winsen a. d. Luhe. Er ist Künstler und Autor, studierte freie Kunst in Köln und New York (Cooper Union) und war Mitglied der Künstlergruppe „Mülheimer Freiheit“. Zahlreiche Ausstellungen, etwa in den Messehallen Düsseldorf („Von hier aus“) oder im Horsens Kunstmuseum in Dänemark. Seit 1984 regelmäßige Reisen nach Asien. Engagement für Querela Pacis, Klage an die internationale Menschenrechtskommission in Genf. 2019 veröffentlichte er die „Decodierung der Sixtinischen Madonna“, worin er versteckte Botschaften in einem der bekanntesten Gemälde der Kunstgeschichte zugängig macht.

Erich Kukies, geb. 1947 in Alsdorf. Publizist, Fotograf und Videofilmer. Naturwissenschaftliche Ausbildung, ab 1975 Befassung mit der Kunstgeschichte als Autodidakt. 1990 erste Publikation über Volker Tannert. Seitdem diverse Veröffentlichungen und Videodokumentationen, etwa über K. O. Götz, Peter Bömmels, Josse Goossens. Eigene Fotobücher zu K. H. Hödicke, Boris Becker, Kiki Smith und Markus Lüpertz.

Weitere Infos zum Buch auch unter www.ha-eins.de.

→ Gerard Kever steht für Vorträge zur Verfügung. Veranstalter wenden sich bitte direkt Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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