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Golf-von-Mexiko-Öl-Desaster: Kommt die Atombombe, um das Leck zu schließen?

Von FRIEDERIKE BECK

Wie sich die Bilder gleichen – oder auch nicht: Vor über 30 Jahren kam es im Golf von Mexiko schon einmal zu einer Blowout-Katastrophe. Die damalige Explorationsplattform wurde sogar von derselben Firma betrieben (unter anderem Namen allerdings), und selbst die "Rettungsmaßnahmen" gleichen denen von heute, auch in ihrer Erfolgslosigkeit. Den Ölaustritt zum Stoppen brachten 1979 – nach über neun Monaten – zwei Entlastungsbohrungen, wie die Sendung "Nano" berichtete. Diesmal allerdings könnten ganz andere Kaliber zum Einsatz kommen, konkret: Nuklearsprengungen, wie Aussagen mancher Experten vermuten lassen. Die Folgen würden, aufgrund der tektonischen Besonderheit der Region, mit hoher Wahrscheinlichkeit verheerend sein – nicht nur für die Anrainerstaaten.

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